Uphusum

(fries.: Äphüsem; dän.-mundartl.: Ophusum) Die Gemeinde liegt rund sieben Kilometer nordöstlich von Niebüll im Amt Südtondern. Uppehusum wurde 1499 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname bedeutet „(zu den) auf (der Höhe gelegenen) Häusern“. Bereits seit der Steinzeit siedelten Menschen in der Region, wie die Funde einiger Flintgeräte zeigen. Bis zum Übergang an Preußen 1867 unterstanden die meisten Bauernstellen im Dorf der Karrharde im Amt Tondern, einige wenige dem adeligen Gut Klixbüll.

Heute leben 410 Menschen (2008) auf einer Fläche von 706 Hektar. Vier landwirtschaftliche Betriebe nutzen 525 Hektar Land. Ein Teil der Ländereien, die Hattersbüllhallig, liegt im Gotteskoog. Im Frühjahr 2007 wurde der 1967 stillgelegte Bahnhof an der Strecke Niebüll- Tondern wieder eröffnet. Im Ort gibt es noch einen Maler- und einen Schneidereibetrieb sowie eine Fernseh-Werkstatt und einen Lohn- und Baggerbetrieb. Die meisten Uphusumer finden eine Beschäftigung auf Sylt oder in Dänemark.

Nordfriesland-Datenbank.de powered by NordfiiskInstituut.de

Nordfriisk Instituut

Impressum Haftungsausschluss