Tief

(sylterfries.: Diip) Bestimmte Wattströme führen in Form einer tiefen Rinne auch bei Ebbe noch genügend Wasser, um die Schifffahrt zu ermöglichen. Man nennt sie Tief. Als Binnentief bezeichnet man die Vorfluter. Binnen- und Außentief sind jeweils durch ein Siel verbunden. Es fließen, von Nord nach Süd, der vereinigte Alte und Neue Sielzug durch das Siel Südwesthörn in die Norderaue, die Lecker und Soholmer Au durch das Siel Schlüttsiel in die Süderaue, die Arlau und der Jelstrom durch das Holmer Siel in die Holmer Fähre und weiter in die Norderhever und die Husumer Au durch die Husumer Schleuse in den Heverstrom. Die Eider als größtes Binnentief findet jenseits des Eidersperrwerks ihre Fortsetzung im Purrenstrom und weiter in den Außentiefen Alte Norder-, Mittel- und Südereider.








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