Süderhöft

(niederdt.: Süderhöf) Mit 20 Einwohnern (2008) ist Süderhöft die kleinste Gemeinde Nordfrieslands auf dem Festland. Sie liegt rund zehn Kilometer östlich von Friedrichstadt und etwa vier Kilometer südöstlich von Schwabstedt direkt an der Kreisgrenze zu Schleswig-Flensburg. Sie gehört zum Amt Nordsee-Treene. 1462 wurde Suderhouede erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname bedeutet "südlicher Vorsprung".
In Kirchenbüchern ist überliefert, dass die reichen Süderhöfter Bauern einst einen eigenen Eingang zur Sankt Jacobi-Kirche in Schwabstedt besaßen und dem Gottesdienst aus der ersten Etage lauschten. Der Eingang ist noch erhalten. Erst in den 1960er Jahren wurde der Ort durch eine Teerstraße an den Verkehr angeschlossen. Die sieben Häuser und ein zur Wohnung umgebauter Hühnerstall liegen alle auf einer Straßenseite und sind von Ost nach West durchnummeriert. Die Gemeinde umfasst 260 Hektar Fläche, ein Bauer betreibt Landwirtschaft im Vollerwerb.








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