Habel

(fries. Haabel, die Bedeutung des Namens ist unklar, hängt aber wohl mit "Haff" = "Meer" zusammen), unbewohnte Hallig vor dem Sönke-Nissen-Koog. Habel ist seit 1905 in staatlichem Besitz und gehört zur Gemeinde Gröde. Sie umfasst etwa vier Hektar und wird in der Regel als Weideland verpachtet. Das einzige Haus dient vor allem als zeitweilige Unterkunft für Mitarbeiter des Husumer Amtes für ländliche Räume, die sich hier zu Ausbesserungsarbeiten an den Uferschutzwerken aufhalten und für Naturbeobachter. Keine der heute noch bestehenden Halligen hat seit der ersten offiziellen Vermessung im Jahre 1804 soviel Fläche verloren wie Habel, die Halligfläche ging von etwa 86 auf heute vier Hektar um mehr als 95 Prozent zurück.








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