Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog

Die Gemeinde im Amt Südtondern liegt im äußersten nordwestlichen Festlandszipfel des Kreises Nordfriesland, etwa acht Kilometer westlich von Neukirchen und 15 Kilometer nordwestlich von Niebüll entfernt. 1954 wurde der Landesschutzdeich des Kooges geschlossen. Im Laufe des Jahres 1958 bezogen die Siedler ihre Höfe. Sie gleichen sich, denn sie sind Ergebnis eines Architektenwettbewerbs. Auf rund 1 349 Hektar Land leben 160 Einwohner (2008). Von ursprünglich 41 Bauernhöfen bestehen noch 20 Vollerwerbsbetriebe und drei nebenerwerblich betriebene Höfe überwiegend mit Ackerbau und Schweinehaltung. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche umfasst 1 742 Hektar. Drei Milchbetriebe halten jeweils rund 80 Kühe. Im Koog werden Raps, Weizen und Zuckerrüben angebaut. Im Westen und Osten der Gemeinde produzieren 82 Windmühlen 31 Megawatt Strom, der jährlich für den Bedarf von etwa 15 000 Haushalten ausreicht.
Dorfschule und Kindergarten haben geschlossen. Die Kleinsten werden in Klanxbüll betreut, die Grundschulzeit beginnt in Emmelsbüll-Horsbüll, und weiterführende Schulen gibt es in Neukirchen und Niebüll. 2001 wurde das Werner-Weckwerth-Museum eingerichtet. Es beherbergt auf rund 300 Quadratmetern das Vermächtnis des Berliner Malers, der ab 1987 in Nordfriesland lebte.
Seit 1998 wird im Rahmen des Generalplans Deichverstärkung und Küstenschutz abschnittsweise der Seedeich von 6,80 Meter auf 7,20 Meter über Normal Null erhöht und mit einem besseren Profil ausgestattet.

Schleswig-Holstein Topographie, HN 18.7.2003.








Nordfriesland-Datenbank.de powered by NordfiiskInstituut.de

Nordfriisk Instituut

Impressum Haftungsausschluss