Westerhever

Bedeichungsjahr: 12. Jahrhundert, Größe: 947 Hektar, Deichlänge: rund 9 Kilometer. Die einstige Marschinsel im Nordwesten Eiderstedts wurde im hohen Mittelalter besiedelt, wie archäologischen Funde auf der Warft Schanze bezeugen. Auch eine erste Kirchengründung erfolgte vermutlich bis spätestens 1200. Ohne über die alten Deichlinien Sicheres sagen zu können, darf man doch davon ausgehen, dass die Gebiete um Tofthof, Siekhof und Westerhever den Siedlungskern bildeten. Im 15. Jahrhundert führte der sich verstärkende Meereseinfluss zu Landabbrüchen an der Westseite, während es im geschützt liegenden Osten der Insel zu stetigem Anwachs kam. Durch einen Deich zur Nickelswarft konnte zwischen 1456 und 1463 der Anschluss an den Heverkoog geschafft und mit dem neu gewonnenen "Westerhever Osterkoog" die Marschinsel landfest gemacht werden.








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