Tümlauer Koog

Bedeichungsjahr: 1934, Größe: 641 Hektar, Deichlänge: rund 5,2 Kilometer. Der Koog ist eines der Produkte aus dem nationalsozialistischen Arbeitsbeschaffungs- und Landgewinnungsprogramm. Er wurde 1934 auf historischem Gebiet gewonnen. Von 1699 bis zu seiner Zerstörung in der Sturmflut von 1717 hatte in der Bucht zwischen Utholm und Westerhever bereits der "Graffenkoog" des Eiderstedter ?Stallers v. Graffen bestanden. Sein zweiter Besitzer hieß Thomblow und war Namensgeber für die Tümlauer Bucht. Den neuen Koog benannte man zunächst nach dem NS- Generalfeldmarschall Hermann Göring (1893-1946). Die landwirtschaftliche Nutzung des sehr fetten Marschbodens kam erst nach einer Magerung mit Sand in Schwung.

Gemeinde Tümlauer-Koog (Hrsg.): 50 Jahre Tümlauer-Koog 1935-1985, Tümlauer-Koog 1985.








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