Rickelsbüller Koog

Bedeichungsjahr: 1982, Größe: 573 Hektar, Deichlänge: rund 4,2 Kilometer. Nördlich des Hindenburgdamms entstand als Küstenschutzmaßnahme ein deutsch-dänisches Gemeinschaftsprojekt. Allerdings stieß diese Eindeichung auf erheblichen Widerstand seitens der mittlerweile erstarkten Naturschutzverbände. Es gab rund 50 000 Einwendungen gegen den Deichbau und schließlich die Einigung auf eine kleinere Lösung zur Rettung wertvoller Salzwiesen. Der Koog nördlich der Staatsgrenze wurde "Margrethenkoog" getauft, der deutsche Teil erhielt seinen Namen in Erinnerung an das ehemalige Kirchspiel Rickelsbüll, das 1615 den Fluten überlassen werden musste, nachdem bereits die Hälfte seiner Einwohner ertrunken war. Als erster Koog überhaupt wurde er komplett unter Naturschutz gestellt.

Margot Jespersen und Erik Rasmussen: Margrethe-Kog. En historisk-geografisk beskrivelse, Højer 1982.








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