Reußenkoog

Bedeichungsjahr: 1789, Größe: 511 Hektar, Deichlänge: rund 6,2 Kilometer. Der Koog wurde im Auftrag von Graf Heinrich von Reuß gewonnen. Er besaß den Oktroi zur Landgewinnung, die auch für die gefährdeten Deiche der zurückliegenden älteren Köge mehr Sicherheit bringen sollte. Die Käufer des neuen Landes waren Bauern von der Geest, die ihre Landwirtschaft mit fruchtbarem Marschboden anreichern wollten. Im Koog selbst gab es wegen der zu kleinen Parzellen bis in die 1930er Jahre nur zwei, zeitweise drei Vollerwerbsbetriebe. Heute wird zu 80 Prozent Ackerbau betrieben.

Sielverband Reußenkoog (Hrsg.): 200 Jahre Reußenkoog 1789-1989, Bräist/Bredstedt 1989.
Thomas Steensen: Ein Koog mitten in Nordfriesland. Festvortrag zum 200jährigen Bestehen des Reußenkooges. In: ZEW 1990, S. 72-80.








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