Louisen-Reußen-Koog

Bedeichungsjahr: 1799, Größe: 409 Hektar, Deichlänge: rund 4 Kilometer. Im Auftrag von Graf Heinrich XLIII. von Reuß-Schleiz-Köstritz, der den Marschenbesitz des Staatsrats Jean Henri Desmercières vor Bredstedt geerbt hatte, wurde 1799 der nach seiner Gattin benannte Louisen-Reußen-Koog gewonnen. Dabei verführte das Streben nach Neuland, allerdings auch nach erheblich mehr Sicherheit für die gefährdeten Deiche der zurückliegenden älteren Köge zu einer verfrühten Eindeichung. Die Bodenqualität war mangelhaft, und witterungsbedingte Missernten trugen obendrein dazu bei, dass viele der ersten Siedler bereits nach wenigen Jahren in Konkurs gehen mussten.

Andreas Jensen: Eindeichung und Besiedlung des Louisenkoogs. In: ZEW 1989, S. 125-132.








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