Kleiseerkoog

(fries.: Kloisiiekuuch), Bedeichungsjahr: 1727, Größe: 1283 Hektar, Deichlänge: 3,5 Kilometer. Die größte Herausforderung bei der Gewinnung dieses Kooges zwischen Niebüll und Dagebüll bestand in der Abdämmung des Kleiseer Tiefs von rund 130 m Breite und bis zu 8 m Tiefe. Die Nutzung der Ländereien war anschließend noch lange Zeit sehr beeinträchtigt, weil man das Binnenwasser nicht ableiten konnte. Große Teile des Kooges standen vorwiegend im Herbst unter Wasser, und es kam häufiger vor, dass die Rüben mit dem Boot geerntet werden mussten. Erst 1953 nach dem Bau eines Schöpfwerkes und 1960 nach der Flurbereinigung konnte auf Ackerbau umgestellt und damit der wirtschaftliche Ertrag erheblich gesteigert werden.

Heinrich Kraft: Der Kleiseerkoog 1727-1977, Kleiseerkoog 1977.








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