Großer Kohldammer Koog

(fries.: Grute Kooldoomer Kuuch), Bedeichungsjahr: 1466, Größe: 1 163 Hektar, Deichlänge: rund 5 km. Bereits im 15. Jahrhundert entzog man durch einen Deich von Risum nach Stedesand die zwischen Risum und Leck liegenden Salzwiesen dem täglichen Meereseinfluss. Nach der Errichtung von Binnendeichen gegen die Lecker Au entstanden später der Schnatebüller Koog und der Hundebüller Koog als Teilstücke des Großen Kohldammer Koogs. Dennoch konnte über fast 500 Jahre hinweg keine vernünftige Ableitung des Binnenwassers erreicht werden. Der Koog blieb ein ständiges Überschwemmungsgebiet, in dem weite Teile nur zur Heugewinnung genutzt werden konnten. Ein nennenswertes Wegenetz war nicht vorhanden, die wenigen Pfade nicht befestigt, große Besitzzersplitterung machte eine rentable Bewirtschaftung unmöglich. Erst die Flurbereinigung in den 1950er Jahren führte zu einem spürbaren wirtschaftlichen Aufschwung.

500 Jahre Kohldammer Koog 1466-1966. 500 iirnge Kooldoomer Kuuch, Bräist/Bredstedt 1966.








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