Föhrer Marschkoog

Bedeichungsjahr: nach 1523, Größe: 4573 Hektar, Deichlänge: rund 23 Kilometer. Die nördliche Hälfte der Insel Föhr besteht aus einem Marschgebiet, das im 16. Jahrhundert erstmals bedeicht wurde. Nach den schweren Sturmfluten der Jahre 1791-94 wurden die Deiche nach neuesten Erkenntnissen erhöht und verstärkt. Im Nordwesten der Insel zeigt sich mittlerweile aber ein neuer Gefahrenpunkt: Hier wird das Vorland von der See abgetragen, und der Deichfuß ist unmittelbar bedroht. In den 1960er Jahren wurden bei einer Flurbereinigung über 50 Gehöfte aus den engen Dorflagen in den Marschkoog ausgesiedelt.

Peter Wieland: Deiche auf Föhr, Breklum 1963.








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