Jungsteinzeit

(Neolithikum, 4000 bis 1700 v. Chr.) Im 4. Jahrtausend v. Chr. schlugen Siedler mit geschliffenen Feuersteinbeilen Rodungsinseln in den Wald und ließen sich als Bauern dauerhaft nieder. Durch Ackerbau und Viehhaltung wurde die alte Naturlandschaft allmählich in eine Kulturlandschaft umgewandelt. Aus der mittleren Steinzeit stammen die Megalithgräber unter Grabhügeln, darunter z. B. der Denghoog in Wenningstedt auf Sylt. Über die Lebensweise der jungsteinzeitlichen Bevölkerung ist wenig bekannt. Die Siedler betrieben Ackerbau und Viehzucht und lebten von der Jagd und vom Fischfang. Neue Forschungen zeigen, dass ihre Spezialisierung bei der Geräteherstellung und Rohstoffgewinnung wohl größer war, als bisher angenommen. Man fand geschickt zugeschlagene und geschliffene Flintbeile, Feuersteinmeißel und -dolche. Spätestens während der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr. hatte der Meeresspiegelanstieg die heutige Marsch erreicht und engte die Siedel- und Wirtschaftsflächen der Bauern erheblich ein.








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